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Janina
Sternenlichtkind
Als
ich den Aufruf von Frau Doris Stommel-Hesseler in der Lebenshilfe-Zeitung
las, dass sie Berichte sucht über die Freude, die Eltern mit ihrem Kind mit
Behinderung erfahren, fühlte ich mich gleich angesprochen und freute mich
über den „himmlischen“ Zufall. Drei Wochen zuvor wurde mir immer klarer,
dass es Zeit für mich wird, über mein Leben mit meiner Tochter Janina einmal
zu schreiben. Es ist mir schon lange ein Bedürfnis, über die Bereicherungen
und Bewusstseins-erweiterungen, die ich bis heute durch Janina erfahren
habe, anderen Menschen zu berichten, ihnen Mut zu machen, Entscheidungshilfe
zu sein, Kraft und Zuversicht zu geben, sofern ich es kann mit meinen
Erfahrungen und meiner persönlichen Sichtweise. Nun scheinen die Zeit, die
Umstände und ich reif dazu zu sein.
Noch immer
befinden sich Menschen mit einer Behinderung am Rande der Gesellschaft und
werden vollkommen verkannt in ihren Fähigkeiten und in ihrem Wesen. Es
herrscht immer noch das Bild vor, dass diese Menschen eine Belastung sind,
sie keinen oder nur einen geringen Beitrag zum sozialen Miteinander
beitragen können, viel Hilfe und Unterstützung benötigen, Kosten dadurch
verursachen, die die soziale Gemeinschaft tragen muss. Sie erschweren das
Leben, auf viele Annehmlichkeiten muss wegen eines solchen Kindes verzichtet
werden, dieses Kind ist ein langfristiges Sorgenkind, eine physische und
psychisch-emotionale Last. Und weil es eine Last ist und nur Kosten und
Arbeit verursacht, wird es zum unwerten Leben abgestempelt und zur Tötung im
Mutterleib freigegeben. Da durch die heutigen pränatalen Diagnoseverfahren
sehr präzise und in einem frühen Stadium der Schwangerschaft Anomalien und
Behinderungen des Fötus festgestellt werden können, wird den werdenden
Müttern und Eltern sehr schnell zu einer Abtreibung geraten, um die
anstehenden Probleme mit einem behinderten Kind erst gar nicht entstehen zu
lassen. Viele dieser Eltern und Mütter haben keine Chance, sich zu
informieren, wie sich ihr Leben mit ihrem behinderten Kind gestalten würde,
welche Möglichkeiten und Hilfen ihnen zur Verfügung stehen, geschweige denn
zu erfahren, welche Chancen für ihre Persönlichkeitsentwicklung, ja, welche
Freude und Bereicherung sie durch ihr anders geartetes Kind erfahren
könnten.
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Es
gibt nur sehr wenige Bücher, in denen die positiven Eigenschaften eines
Kindes mit Behinderung erwähnt werden. Dass diese Kinder ganz besondere
Menschen und Wesen sind, die uns sehr viel zu geben haben, von denen wir so
genannte oder selbsternannte Nichtbehinderte noch viel lernen können, wird
kaum erwähnt. Aufgelistet und beschrieben werden dagegen in aller
Ausführlichkeit die Defizite, Schwächen, die ein solches Kind aufweist und
die Belastungen, die entstehen. Hier wird Angst aufgebaut und genährt, die
nichts mit Verantwortungsbewusstsein, Ethik, Solidarität,
Mitmenschlichkeit, Liebe zu tun hat. Selbst nach den Geschehnissen des
letzten Krieges vor über 60 Jahren herrscht auch heute noch die Euthanasie
in einer anderen Form vorder- oder hintergründig vor.
Deshalb ist es
wichtiger denn je, das Bewusstsein der Menschen zum Thema „Behinderung“ zu
ändern, um damit den Weg zu öffnen für ein menschliches Miteinander. Dazu
möchte ich mit meinem Artikel in diesem Buch beitragen und über meine
schönen Erfahrungen mit meiner Tochter Janina berichten. Schon lange stört
mich der Begriff „Behinderung“ für diese Menschen, weil er völlig
unzutreffend ist. Behindert ist jeder von uns in irgendeiner Form. Ich wähle
daher im Folgenden den Ausdruck „anders Begabte“. Worte sind Energie und ich
möchte helfen, das Bewusstsein zu ändern; dazu ist auch eine andere Wortwahl
und damit Energie notwendig. Manche meiner Äußerungen werden für den einen
oder die andere befremdlich oder neu erscheinen. Auf meinem Weg habe ich
gelernt, alles nicht nur aus der materiell-irdischen, sondern vor allem aus
der spirituellen Perspektive zu betrachten. Nehmen Sie es, liebe Leser, als
meine persönliche Sichtweise und Erfahrung an.
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Janina wurde im
November 1984 geboren, ich war damals 29 Jahre alt. Bereits zu Beginn der
Schwangerschaft spürte ich, dass etwas mit meinem Kind nicht in Ordnung ist.
Für eine Fruchtwasseranalyse gab es keine medizinische oder andere
Indikation. Im Nachhinein bin ich froh, dass diese Untersuchung bei mir
nicht durchgeführt werden konnte. Ich hätte weder die Zeit des Wartens auf
das Ergebnis noch die Zeit der Entscheidung für das Leben oder den Tod
meines Kindes gut verkraftet. Eine Woche nach Janinas Geburt erfuhren wir,
dass sie das Down-Syndrom, also Trisomie 21 hat. Für meinen damaligen Mann
und mich brach eine Welt zusammen. Sie war ein Wunschkind und ich hatte
alles vor und während der Schwangerschaft getan, dass sie gute
Lebensvoraussetzungen hatte und alles bekam für ihr Wachstum in mir. Nun kam
sie mit einer geistigen Behinderung zur Welt, schwachen, überdehnten
Muskeln, einer zu großen Zunge und der typischen Augenform. Zum Glück war
sie ansonsten gesund, hatte keinen Herzfehler, wie er häufig bei Kindern mit
Down-Syndrom vorkommt oder andere körperliche Probleme.
Nach der
Überwindung des ersten großen Schocks erhielten wir von der Sozialarbeiterin
in der Kinderklinik viele Informationen über Fördermöglichkeiten und die
Einrichtungen der Lebenshilfe. Krankengymnastik, Babyschwimmen,
Frühförderung, Spielgruppe bestimmten von nun an meinen Alltag. Janina war
ein sehr ruhiges, friedliches und anspruchloses Baby. Sehr früh schon fing
sie an zu lächeln und gab beim Lachen glucksige Laute von sich, die wiederum
mich zum Lachen brachten. Ihr strahlendes, lachendes Gesicht war es, was
mich tröstete, mir Kraft und Hoffnung gab, viele trübsinnige Gedanken, wie
sich die Zukunft mit ihr gestalten würde, hinweg fegten. Sie freute sich
immer, wenn ich mit ihr kuschelte und schmuste, schlief gerne in meinen
Armen und teilte ihre Liebe mit mir. Viel Geduld meinerseits war notwendig,
sie machte ihre Entwicklungsschritte in ihrem eigenen, langsameren Tempo.
Als ich verstand, dass ich meine Leistungsanforderungen und damit auch Druck
an sie zurück nehmen musste, lernte sie leichter, die Atmosphäre zwischen
uns entspannte sich. Durch die Frühförderung lernte ich andere Familien und
Mütter mit anders begabten Kindern kennen. Dies half mir, aus der Isolation
heraus zu kommen und zu erfahren, dass ich nicht allein war mit meinen
Problemen, Sorgen und Ängsten. Ich lernte so verschiedene und verschieden
schwere Beeinträchtigungen kennen. Ich beobachtete, wie sich die Kinder mit
Down-Syndrom immer schnell fanden und sich herzlich umarmten, wenn sie sich
trafen. Auch waren es besonders diese Kinder, die auf andere Menschen offen
zu gingen, sie umarmten und sich gerne auf den Schoß setzten und die Nähe
suchten. Es ging viel Wärme, Herzlichkeit und Freude von ihnen aus. Auch
Janina hatte nur ganz wenige Menschen, denen sie sich gegenüber reserviert
verhielt.
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Weil wir Kinder
wie Janina als geistig beeinträchtigt betrachten und bezeichnen,
unterschätzen wir dadurch zu sehr ihre Fähigkeiten. Sie brauchen zwar für
viele Lernschritte viel Zeit, Übung, Geduld, Hilfsbereitschaft, Zuwendung
und Aufmunterung. Aber sie haben auch viele Talente und Begabungen: im
sportlichen Bereich, im musischen und handwerklichen Gebiet, manche kochen
sehr gut und gerne, andere sind sehr fit im Schreiben, Lesen, ja sogar
Rechnen, manche können auch eine Fremdsprache und bis zu einem gewissen
Grade einen Beruf erlernen. Sie sind so verschieden wie jeder andere Mensch
auch. Allen gemeinsam ist, dass sie genauso am Leben teilhaben wollen, wie
alle anderen Menschen auch und ihr Leben so selbständig und
eigenverantwortlich wie möglich zu gestalten, außerhalb des Elternhauses
leben, Partnerschaften eingehen, Disco, Fußballspiele besuchen wollen etc.
Bei Janina stellte
sich schon recht früh heraus, dass sie Farben liebt und gerne malt und webt.
Da ich u. a. Farbberaterin und –therapeutin bin, mein Vater Färbermeister
war, wurde ihr diese Begabung und Vorliebe wohl schon in die Wiege gelegt.
Mit sieben/acht Jahren malte Janina Bilder nur aus Farbkombinationen, die
sehr ausdrucksstark waren und die ich gut deuten konnte, denn die Farben
haben eine eigene Sprache. Ich beobachtete und erkannte dabei, dass sie wie
in Trance malte und über ihre Bilder kommunizierte, was sie in Worte nicht
fassen konnte. Einmal malte sie sehr konzentriert und über einen längeren
Zeitraum ein Bild für eine krebskranke Schülerin aus der Nachbarklasse am
Sylvesterabend und wollte ihr dieses Bild unbedingt ins Krankenhaus bringen.
Sie hatte ausschließlich pastellige, zarte Töne gewählt mit viel Rosa und
Flieder, sonst waren ihre Bilder kräftiger in den Farben, hatten überwiegend
Orange-, Gelb-, Rottöne. Ich versprach ihr, nach den Ferien mit ihr diese
Mitschülerin zu besuchen. Als ich zu Schulbeginn mit ihrer Lehrerin einen
Termin absprechen wollte, erfuhr ich, dass das Mädchen in der Sylvesternacht
verstorben sei. Janina hatte wohl ihr Hinübergehen gespürt und bewusst diese
zarten Farbtöne gewählt. Auch den Tod einer Klassenfreundin kündigte sie
eine Woche vorher durch ein Spiel mit ihren Puppen an. Auf meine Frage, was
sie denn spielt, antwortete sie, dass ihre Freundin Steffi in die Erde
gelegt wird. Eine Woche später erhielt ich von der Mutter die Nachricht von
Steffis Tod. Janina nahm auch schon als kleines Kind, später noch viel
intensiver wahr, wenn es mir psychisch und emotional nicht gut ging. Dann
kam sie immer ganz leise zu mir, nahm mich in die Arme oder legte meinen
Kopf an ihre Schulter. Ihre Liebe und ihr Verständnis flossen in mich und
nach einiger Zeit der Umarmung ging es mir wieder besser. Sie wirkt wie
Balsam auf die Wunden der Seele und des Herzens.
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Sie nahm in der
Schule an einer Mal-AG teil, in der sie gegenständliches Malen lernte. Auf
Schulfesten wurden Kopien der Bilder dieser Schüler verkauft, die die Eltern
und Besucher begeisterten. Eine Frau kaufte gleich drei Bilder meiner
Tochter (ohne dies zu wissen) mit der Bemerkung, dass es ihr psychisch nicht
gut gehe und sie die vielen Gelb-, Orangetöne in Janinas Bildern so
ansprechen und aufheitern würden. Dreimal wurden die Bilder der Schüler
öffentlich ausgestellt und ernteten viel Lob, weil sie so farbenfroh seien
und so viel Lebensfreude ausdrücken würden. Manche empfanden sie als
regelrecht heilend! Das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl der Schüler
stieg natürlich durch diese Anerkennungen. Die Tanz- und Theater-AG in der
Schule zeigte bei Janina ebenso, welche Begabungen in ihr steckten und wie
viel Freude sie daran hatte, gerne und gut alles lernte, ja auch ehrgeizig
sein konnte. Sie bemühte sich und zeigte oftmals viel Ausdauer und
Konzentration, was ich ihr manchmal nicht zugetraut hätte. Auch sportlich
ist sie sehr begabt: Zweimal nahm sie bei den Special Olympics, den
Olympischen Spielen für Menschen mit geistiger Behinderung (national und
international) im Voltigieren teil und kam sogar u. a. mit einer
Silbermedaille stolz nach Hause.
Ja, diese Menschen
werden zu oft von uns unterschätzt in ihren Talenten, Fähigkeiten und den
Besonderheiten ihres Wesens. Immer wieder stelle ich an Janina und anderen
Menschen mit Down-Syndrom fest, dass sie ehrlich und authentisch
sind. Sie begegnen anderen mit Offenheit und Respekt, ohne
Vorurteile und Vorbehalte, ohne Erwartungen und Berechenbarkeit. Sie sind
klar und wahrhaftig in ihrem Wesen und in ihren Äußerungen. Sie nehmen
ihr Gegenüber vollkommen an in seinem Sosein, sind verständnisvoll,
tolerant. Was sie aber besonders auszeichnet ist ihre Wärme,
Herzlichkeit und bedingungslose Liebe. Hierin sind sie in meinen Augen
unsere Lehrmeister, das ist ihre wahre Begabung, ihr Lebenssinn! Auf diesem
Gebiet sind die meisten von uns behindert und können von den als behindert
bezeichneten Mitmenschen noch eine Menge lernen!
Im Laufe der Jahre
meines Zusammenlebens mit meiner Tochter habe ich immer wieder erfahren und
erkennen können, dass dieses Kind ein Geschenk Gottes ist. Ohne sie hätte
ich nicht so viel lernen können in puncto Liebe, Toleranz, Geduld,
Hilfsbereitschaft, Friedfertigkeit. Durch sie haben sich die Werte in meinem
Leben vollkommen verschoben, habe ich andere Prioritäten gesetzt, habe ich
die Worte Jesu „Liebet einander, so wie der Vater euch liebt“ erst erkennen
können. Was bedeuten schon Reichtum, Wissen, Schönheit, Anerkennung, Erfolg,
wenn wir nicht lieben und Liebe erfahren können? Menschen wie Janina schauen
tief in unser Herz und in unsere Seele, sie helfen uns, unsere
Persönlichkeit zu entwickeln, unser Herz zu öffnen und unsere
Liebesfähigkeit zu entfalten. Sie erkennen unseren Göttlichen Wesenskern und
helfen uns dabei, ihn in unser Leben zu integrieren, mehr noch: diesen Kern
mit Leben zu füllen! Und dies tun sie in der ihnen eigenen ruhigen,
liebevollen, leisen Art und Weise.
Für mich ist
Janina ein ganz besonderer Engel von einem besonderen Stern, der zu mir
gekommen ist, mit mir das Leben teilt und mir die Augen für das Wesentliche
und Verborgene geöffnet hat. Deshalb bezeichne ich diese Kinder und Menschen
gerne als Sternenlichtkinder und Herzenskinder. Sie sind in der Lage, Licht
in das Dunkel unseres Herzens zu bringen und unsere Talente und verborgenen
Fähigkeiten ans Licht zu bringen. Sie helfen uns zu erkennen, wer wir
eigentlich sind, nämlich auch Lichtwesen, die dies nur vergessen haben. Wir
brauchen diese Kinder, die wie ein Stern uns den Weg weisen zu mehr
Menschlichkeit und Liebe. Indem wir ihnen helfen, ihren Weg so selbständig,
eigenverantwortlich wie möglich und mit Freude zu gehen, helfen sie uns, uns
in unserer Liebesfähigkeit zu entfalten. Kein Lebewesen ist unwertes Leben,
jedes hat seine Daseinsberechtigung, ist ein Teil des Ganzen und des
Göttliches Plans und dient dem Wohle des Ganzen auf seine individuelle und
spezielle Art und Weise. Es ist normal, verschieden zu sein; jeder Mensch
ist eine Bereicherung für den anderen. Menschen wie Janina sind anders
begabt, aber nicht behindert. In der Liebesfähigkeit sind sie uns sogar um
Lichtjahre voraus. Sie leben ihre Ganzheitlichkeit von Körper, Geist und
Seele. Sie sind es, die ihr Dasein aus ihrem Hohen Selbst heraus leben und
ihre Aufgabe in bedingungsloser Liebe erfüllen. Auf der spirituellen Ebene
sind sie große Lichtwesen; sie haben als Seele entschieden, in einem Körper
zu inkarnieren, der nicht der „Norm“ und dem allgemein gültigen Bild von
einem „perfekten“ Menschen entspricht. Das bedeutet für sie,
Schwierigkeiten, Verletzungen und Schmerzen in der Materie anzunehmen,
trotzdem zu lieben und ihre Aufgabe als Botschafter der Göttlichen Liebe zu
erfüllen. Dies ist kein leichtes menschliches Leben, für das sie sich
bewusst entschieden haben!
Als Mensch
brauchen sie unsere Fürsorge und Hilfe zum Teil ihr ganzes Leben lang. Für
diese Bereitschaft unsererseits schenken sie uns ihre große Liebe. Ich
selbst habe immer wieder erfahren, dass ich von ihnen eine ganze Hand voll
Liebe zurückbekomme, wenn ich ihnen nur den kleinen Finger der
Hilfsbereitschaft und Sympathie gegeben habe. Sie brauchen uns und wir
brauchen sie. Nehmen wir die Herausforderung, mit einem Sternenlichtkind
zusammen zu leben doch als Geschenk an, es wird uns und unser Leben immens
bereichern!
Ändern wir doch
unsere Einstellungen und Prioritäten, schaffen wir uns und ihnen die
notwendigen Hilfen für einen gemeinsamen Weg durch ein Leben, in dem wir
viel Freude und Liebe erfahren dürfen. Dann wird das Leben keine Last,
sondern eine Lust sein. Es liegt an uns, uns selbst, unsere Einstellungen
und Lebensumstände zu ändern, um diesen so besonders begabten Kindern ein
lebenswertes Leben in der Gemeinschaft zu schaffen. Dabei sind wir alle,
Eltern, Erzieher, Lehrer, Ärzte, Therapeuten und andere Wegbegleiter
gefordert. Wir besitzen die Stärken und Möglichkeiten dafür, aber wir
sollten nicht aus der Überheblichkeit des Ego handeln, sondern aus dem
Herzen heraus und der Liebe!
Lasst
uns, solange wir noch Zeit haben,
allen Menschen
Gutes tun.
Und wir werden
mit Freude erfahren:
Der Mut wächst
mit dem Herzen,
und das Herz
wächst mit jeder guten Tat. Gal.,
6-10
Wilma Mergen |
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