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Global Forum on Reinventing Government

Mehr als 2,000 Führungsspitzen versammeln sich in Wien, um „Vertrauen" in Regierungen zu überprüfen

WIEN, 20. Juni 2007 (UNO-Informationsdienst) -- Mehr als 2,000 Delegierte, einschließlich Staatsoberhäupter, Regierungschefs, Minister, Parlamentsabgeordnete, Bürgermeister, Regierungsbeauftragte, Experten, Geschäftsführer, sowie Vertreter internationaler Organisationen, der Zivilgesellschaft und nichtstaatlichen Organisationen treffen am Dienstag, dem 26. Juni in Wien zum 7. Globalen Forum „Den Staat neu erfinden" (7th Global Forum on Reinventing Government) zusammen.

Die von den Vereinten Nationen veranstaltete viertätige Konferenz wird die besten Praktiken und alternativen Strategien zum Thema „Vertrauen in Regierungen aufbauen" untersuchen. In Plenarsitzungen und einer Reihe von parallel laufenden Arbeitsseminaren werden verschiedene Möglichkeiten erarbeitet, wie man Regierungsführung und öffentliche Verwaltung neu beleben kann, um das Vertrauen in Regierungen zu fördern.

Die Delegierten werden Innovationen zur Regierungs-Neudefinierung austauschen, verschiedene Perspektiven mit den internationalen Kollegen teilen, und eine Vielzahl an Methoden zur Stärkung öffentlichen Vertrauens in Regierungen diskutieren.

Das alle zwei Jahre stattfindende Globale Forum wird heuer im Austria Center Vienna abgehalten. Es bietet Regierungsvertretern und öffentlich Bediensteten die Möglichkeit, Experten zu treffen, sich weiterzubilden und Strategien zur Verbesserung der öffentlichen Verwaltung und Regierungsführung auszutauschen. Das Thema des Forums 2007 lautet „Vertrauen in Regierungen aufbauen".

„Regierungen müssen in der Lage sein, wirksam jene politischen Linien, die sie sich vornehmen, umzusetzen -- ob zur Förderung der Entwicklung, um ihren Bürgern Sicherheit zu gewährleisten, oder um andere innenpolitische Ziele zu erreichen. Diese Kompetenz hängt von der Qualität der öffentlichen Verwaltung und der Regierung ab, und von der Fähigkeit, Unterstützung für die jeweilige Regierung zu mobilisieren," sagte José Antonio Campo, UNO-Untergeneralsekretär für wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten.

Seit 1999 behandelt das Globale Forum „Den Staat neu erfinden" den Verbesserungsbedarf in Regierung und öffentlicher Verwaltung. Frühere Konferenzen fanden in Washington, D.C. (Vereinigte Staaten), Brasilia (Brasilien), Neapel (Italien), Marrakesch (Marokko) und in Seoul (Republik
Korea) statt. Jede Konferenz bearbeitete einen anderen Schwerpunkt in der
Regierungs-Neudefinierung.

Heuer wird das Forum zum ersten Mal von den Vereinten Nationen veranstaltet. Die Konferenz wurde von der UNO-Hauptabteilung für Wirtschaftliche und Soziale Angelegenheiten (UNDESA) als Teil einer UNO-weiten Partnerschaft und in Zusammenarbeit mit der österreichischen Bundesregierung organisiert. Die Plenarsitzungen, Arbeitsgruppen und Treffen sollen direkt zur Erzielung der Millenniuma-Entwicklungsziele (MDGs) beitragen, indem staatliche Kapazitäten gestärkt und die Regierungsqualität verbessert werden.

Beim 7. Globalen Forum werden das „Vertrauen" in bezug auf die Kapazitäten des öffentlichen Sektors und die Kosten deren Ermangelung überprüft.

In einer Zeit der ständig wachsenden Weltbevölkerung und ihrer Verbundenheit sind die Notwendigkeit zur Stärkung des gegenseitigen Verständnisses, die Sicherstellung einer nutzbringenden gegenseitigen Abhängigkeit und die Förderung der Zusammenarbeit die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Damit eng verbunden ist die Herausforderung, Randgruppen einschließlich der Armen in den politischen Prozess einzubinden, um sicher zu stellen, dass Regierungsführung repräsentativ, mitwirkend und förderlich für alle Mitglieder der Gesellschaft ist.

Vertrauensbildung in Regierungen und Vertrauen zwischen sozial-wirtschaftlich Akteuren ist sowohl in entwickelten wie auch in den sich entwickelnden Volkswirtschaften ein zunehmend relevantes Thema. Der Bedarf an Strategien zur Bildung und Stärkung von Vertrauen als Grundlage der gesellschaftlichen Zusammenarbeit und zum gegenseitigen Vorteil ist daher entscheidend.

Die Fähigkeit der globalen Gemeinschaft, die Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs) zu erreichen, Sicherheit zu gewährleisten und die Einhaltung von Menschenrechtsstandards zu fördern, hängt vom Vertrauen ab, das die Menschen ihren Regierungen entgegenbringen. Regierungen müssen sich daher dieses Vertrauen verdienen, indem sie die öffentliche Teilnahme am politischen Geschehen fördern, den Zusammenhalt zwischen den Gemeinschaften stärken, und Transparenz, Rechenschaftspflicht und effiziente Regierungsführung praktizieren.

Das 7. Globale Forum bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, entscheidende Aspekte zur Stärkung von Regierung und öffentlicher Verwaltung, zur Förderung von Vertrauen in Regierungen, und zum Erzielen der MDGs zu diskutieren. Das Forum bietet auch eine Plattform, um die Erfahrungen verschiedener Länder bei der Regierungs-Neudefinierung vorzustellen und Rahmenbedingungen und Strategien für zukünftige Innovationen bei Regierungsführung und öffentlicher Verwaltung zu suchen. Sie soll auch die Zusammenarbeit zwischen Regierung, Privatsektor und der Zivilgesellschaft fördern.

Vor dem 7. Globalen Forum in Wien haben acht Regionale Foren Themen, Herausforderungen und Antworten definiert. Die Ergebnisse aus diesen Konferenzen werden den Teilnehmern in Wien vorgestellt.
 

 
Local Women's Federation Representatives, Lilly Gundacker and Irmgard Maentler attended the Global Forum in Vienna. Irmgard Maentler receiving conference bag.   Public Administration African Government delegates from South Africa and Lesotho came to inform themselves in order to report back to their governments.
 
Austrian State Secretary Ms Heidrun Silhavy hosts lunch reception on Tuesday   VIP Reception sponsored by Austrian Government, Tuesday 25th June 2007
 
Cambodian Government representatives take the opportunity of exchange with German and Scottish Civil Society representatives  
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
     

 

     
         

 

Lilly Gundacker, WFWPI,  UN/NGO Representative, Vienna, Austria

Last edited: 26.6.2007

 

Mit Herz und Hand ist die Online Zeitschrift der 
Österreichischen Frauenföderation für Weltfrieden

Redaktion: Lilly Gundacker, Renate Amesbauer
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