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Internationalen Frauentag Innere Ermächtigung der FrauenGeschichte des Internationalen FrauentagesUm den Ursprung des Internationalen Frauentages ranken sich verschiedene Mythen. Manche sagen, der Anfang wurde in New York gemacht, andere wiederum siedeln ihn in Frankreich an und auch die Jahreszahlen variieren zwischen 1857, 1907 oder noch andere Zahlen. Jedenfalls hatte es schon Veranstaltungen auf nationaler Ebene im 19. Jahrhundert in Österreich gegeben und Anfang des 20. Jahrhunderts den ersten nationalen Frauentag in den USA. Die Frauen von damals kämpften hauptsächlich um das Wahlrecht und die Verbesserungen der Arbeitsverhältnisse. Zu diesem Zweck errichtete Clara Zetkin1910 den ersten Internationalen Frauentag bei der Sozialistischen Frauenkon-ferenz in Kopenhagen und ab dem folgenden Jahr wurde dieser Tag im März begangen. Das Schlüsselereignis für den Internationalen Frauentag wurde der 8. März 1917, damals forderten die Frauen anlässlich des Elends im ersten Weltkrieg „Brot und Frieden“. In der nationalsozialistischen Ära war dieser Tag war dieser Tag verboten, denn an seine Stelle trat der Muttertag, und in der Nachkriegszeit war dieser Feiertag eher in den kommunistischen Ländern der Befreiung der Frau gewidmet. Ende der 60iger und Anfang der 70iger Jahre gewann der IFT seine gegenwärtige Bedeutung. Von da an taten sich Frauen aller politischen Richtungen und sozialer Klassen zusammen. Viele Forderungen der früheren Zeiten sind immer noch relevant, wie das Recht auf Arbeit, gleiche Bezahlung für gleiche Arbeit, gleiche Ausbildungschancen, gegen die doppelte Ausbeutung der Frauen, soziale Sicherheit für Frauen und Frieden. Warum ist das immer noch notwendig? Warum sind Themen wie „Geschlechtergleichheit“ noch immer auf der Tagesordnung internationaler Konferenzen? Auf einer bevorstehenden UN – Konferenz wird das Thema „Das ungestrafte Davonkommen bei Gewalt gegen Frauen und Mädchen beenden“ (Ending impunity for violence against women and girls) behandelt. Ist es nicht skandalös, dass es bis heute nicht selbstverständlich ist, Gewalt gegen Frauen und Mädchen zu ahnden? Das bedeutet, Männer sind frei, ihre Frauen und Töchter zu verletzen. Wie dieser Gewalt ein Ende setzen? Mittlerweile ist es bekannt, dass hier in unserem „zivilisierten“ Kulturbereich jede vierte Frau schon einmal häusliche Gewalt von ihrem Partner erlebt hat. Da taucht die Frage auf, ob mit der Erziehung von Jungens etwas verkehrt ist, die doch meistens von Frauen, ihren Müttern, großgezogen werden. Lassen Sie mich einige Resultate zeigen, die auf der Suche nach dem Ursprung der Frauenfeindlichkeit in unserer westlichen Zivilisation zu finden waren. In den Jahrhunderten um die Zeitenwende trieb die feindliche Haltung gegen Frauen ihre extremsten Blüten. Während in der hebräischen Sprache das Wort für „Gut“ und „Schön“ dasselbe ist, wurde in der antiken Welt die Schönheit der Frau erotisiert und dämonisiert als gefährlich und verführend für die Männer. Griechische Philosophen behaupteten, dass Männer Menschen im vollsten Sinne sind und Frauen defizitäre Wesen, Mädchen sind das Ergebnis von verdorbenem Sperma. Für Aristoteles dienten Frauen nur als Nährboden, um Kinder zu produzieren. Nach Christus übernahm Thomas von Aquin diese Ansichten und viele der damaligen Kirchenväter folgten dieser Denkweise. Es wurde sogar darüber diskutiert, dass Frauen, um gerettet zu werden, als Männer auferstehen müssen. Sie stellten sich den Himmel ohne Frauen vor, oder zumindest, dass die Frau in der Hierarchie unter dem Mann steht. Von den beiden Interpretationen der Schöpfungsgeschichte wurde diejenige, dass die Frau aus der Rippe des Mannes geschaffen ist, zur gedanklichen Leitlinie. Demnach wurde der Mann sogar als Ursprung der Frau angesehen. Was man heute als die Apokryphen kennt, ist eine Zusammenfassung von Inhalten ägyptischer, babylonischer Kulte, griechischen und gnostischen Gedankenguts, Sammlung der Weisheiten und Sprüche. Diese wurden von den frühen Christen häufig zitiert und für Belehrungen verwendet. So wurde dann von den Predigern das „Böse“ und „Sündhaftigkeit“ einfach mit der Frau gleichgestellt. Zum Beispiel warf Tertullian (um 200) den Frauen vor, für Sünde und Verführung verantwortlich zu sein und dass ihretwegen wurde die Menschheit sterblich wurde. Es ging so weit, dass die Frau für den Kreuzestod Jesu Christi verantwortlich gemacht wurde. Während der dunklen Jahrhunderte der Inquisition, wo Millionen von Frauen in ganz Europa ermordet wurden, degradierte der Hexenhammer oder Malleus maleficarum” von 1487 die Frauen zu unvollkommenen Tieren. Sexuelle Begierde wird nur mit Frauen identifiziert und was immer passiert, sind die Frauen der Sündenbock. Noch im Jahre 1910 schrieb Max Funke, ein deutscher Philosoph, ein Buch, worin er beweisen wollte, dass Frauen keine Menschen sind. Als Gründe nannte er, dass Frauen die Engel verführten, Adam und eine Reihe anderer Männer der biblischen Geschichte. Könnte es nicht sein, dass all dies unbewusst immer noch bewirkt, Frauen auch heute noch als minderwertig zu betrachten? Letzten Endes glaubten sie selbst, minderwertig zu sein und Strafe zu verdienen. Auch heute noch möchten Frauen ihren Wert und Würde von der Männerwelt erhalten. Jedoch, wenn wir die Bibel genau studieren, finden wir heraus, dass das anthropologische Bild in Genesis 1 besagt, dass Männer und Frauen als Gottes Abbild gleichwertig sind. Dass ein Mensch über den anderen herrscht, wäre eine Pervertierung der Schöpfungsordnung, der Mann hat keine Befugnis, die Frau zu dominieren. Zwar gab es immer wieder Frauen, die um ihre Gleichstellung rangen und gerade die Frauenbewegung in Amerika konnte schon viele Errungenschaften für die Frauen erkämpfen. Erstrebenswert wäre jedoch, dass Frauen die ureigenen Wesenszüge des Frau-Seins zum Tragen bringen würden anstatt es den Männern gleichzutun, wie es in der Vergangenheit teilweise zu beobachten war. Glücklicherweise gab es in der Geschichte auch Männer, die Würde und Rechte der Frauen verteidigten, wie der größte unter ihnen, Jesus. Durch seine Lebensweise demonstrierte er, dass Frauen denselben Wert besitzen wie Männer. Ein herausragender Verfechter für die Frauen war Friedrich von Spee im Mittelalter, der unter Lebensgefahr gegen die Hexenvernichtung anging. Einer von vielen war zur Jahrhundertwende August Bebel in Deutschland, der den Frauen das Wahlrecht verschaffte. Heutzutage ist es Rev. Moon, der ideologisch und philosophisch untermauert, dass Frauen mit den Männern gleichwertig sind. Vertrauen in unseren eigenen Wert und WürdeWäre es denn nicht noch machtvoller, wenn wir Frauen nicht darauf warten würden, von Männern befreit zu werden, sondern unseren eigenen Wert in uns selbst finden? Wir können sicher sein, dass wir dieselbe Spiritualität besitzen, denselben Intellekt, dieselbe menschliche und sogar göttliche Beschaffenheit wie Männer. Wir können nachdenken über unsere einzigartige und kostbare Persönlichkeit, egal, wie die einzelnen Religionen oder Ideologien Frauen bisher betrachtet haben. Jetzt ist die Zeit da, uns selbst wertzuschätzen, zu erkennen, dass wir besondere Werte, Fähigkeiten und Talente in uns haben, die unsere Gesellschaft so dringend braucht.Die Welt von heute sucht nach weiblichen Werten, das zeigt sich sogar in der Politik, wo immer mehr Frauen gewählt oder ernannt werden, ihre Bevölkerung zu repräsentieren.Weibliche Qualitäten, wie wir sie schon bei vielen Gelegenheiten beschrieben haben, sind unter vielen anderen:
Das Bewusst werden um unsere typisch weiblichen Eigenschaften wird unseren Selbstrespekt stärken und unser Verständnis, dass es ohne uns Frauen, beziehungsweise weibliche Wesensarten, die auch in Männern vorhanden sind, keinen Frieden und Weiterentwicklung in der Gesellschaft und weltweit geben wird. Sobald wir uns diese wunderbaren Eigenschaften in unser Bewusstsein einprägen, werden wir unsere Würde finden. Pico della Mirandola sah die Würde des Menschen in der Selbstbestimmung und in der freien Entwicklung ihres Charakters. Alle anderen Geschöpfe wachsen gemäß von Naturgesetzen und nur die Menschen haben die Möglichkeit oder in anderen Worten den göttlichen Auftrag, sich selbst mitzuschaffen. Deshalb ist es unsere Aufgabe, uns selbst zu entdecken, sich die Zeit zu nehmen, uns selbst zu kultivieren, indem wir unsere Spiritualität nähren. Natürlich sehen wir auch viele verbitterte Frauen, die tief verletzt sind und wir wissen, da gibt es immer einen Grund dahinter. Auch lässt sich nicht bestreiten, dass Frauen sehr intrigant oder eifersüchtig sein können und dass sie sich oft das Leben ziemlich schwer machen. Das hat allerdings nichts mit Würde zu tun, vor allem, für diejenigen, die das tun. Sicher gäbe es genügend Anlässe, sich zu rächen oder einander zu bestrafen, aber das bringt niemals ein positives Ergebnis. Der einzige Weg ist es, unseren eigenen Wert, den wir seit Beginn unserer Existenz besitzen, zu finden, dann werden wir auch fähig sein, einander Würde zuzugestehen. Andere und uns selbst nicht mit Füßen tretenGenauso, wie wir in der Bibel lernen, andere wie uns selbst zu lieben, so ist es mit der Wertschätzung anderer und uns selbst. Als Mütter, wie oft ignorieren wir unsere natürlichen Bedürfnisse, indem wir dem Ideal des „Lebens für Andere“ folgen oder auch missverstehen und uns selbst mit Füßen treten. Um nicht ausgebrannt oder krank zu werden oder in Depressionen zu verfallen, ist es notwendig, Grenzen zu ziehen. Da gibt es MEINE Verantwortung und da ist die Verantwortung der anderen. Selbstdisziplin ist sicher gut um der eigenen Gesundheit willen oder jemand anderem zuliebe oder für einen höheren Zweck. Wenn wir uns allerdings ständig überfordern, werden wir möglicherweise gnadenlos uns selbst und anderen gegenüber auch. Es gibt gewisse Bedürfnisse, die in jedem von uns sind und Bedürfnisse sind ein gottgegebener Aspekt unseres Herzens. Und nicht zu vergessen – jedes Wachstum braucht Zeit, wir können uns selbst oder andere nicht zwingen. Unsere Würde ist unverletzbar Egal, wie andere uns behandeln, wir sollen uns nicht als Opfer fühlen. Unsere universale, gottgegebene Würde ist viel stärker als jedwede Bewertung, die jemand anderer uns gibt. Im allgemeinen haben Frauen die Tendenz, sich von der Anerkennung anderer abhängig zu machen. Leider müssen wir zu oft mit an sehen, dass Frauen oder Mädchen sich von Männern missbrauchen lassen in der Hoffnung, dafür ihre Liebe zu bekommen. Sie vergeben ihren betrunkenen Ehemännern immer wieder, geschlagen und gedemütigt und hoffen trotzdem auf Besserung. Es würde den Männern aber helfen, wenn sie auf ihrer Würde bestehen und Hilfe von Außen suchen würden. Wir brauchen uns deswegen nicht zu schämen, es ist unser Recht, als Frauen wertgeschätzt zu werden. Indem wir uns ständig selbst bestätigen, dass wir als Gottes Abbild mit ewigem Wert geschaffen sind, lernen wir, unabhängig von der Bewertung anderer zu werden. Unser Gefühl der Würde verlieren wir nur, wenn wir andere beschuldigen, richten oder die Kontrolle über die Gefühle verlieren.Unser eigentliches, inneres Selbst findenAus spiritueller Sicht befindet sich ein unermesslicher Schatz in uns. Mystiker aus dem christlichen Bereich sowie aus anderen Religionen und Kulturen entdeckten seit Jahrtausenden, dass der Thron Gottes in unserm Herzen steht. Wir brauchen nur still zu werden und in uns hineinhorchen. Dort finden wir alles, was wir brauchen – Kraft, Trost, Inspiration, Freude, Weisheit, Frieden und unendliche Liebe. In der Tat, wir sind eins mit der Quelle des Universums und jeder ist fähig, das zu erfahren. Uns zu finden ist der Schlüssel, um andere zu respektierenEs ist erstaunlich, wie sehr sich unsere Haltung anderen gegenüber ändern kann, sobald wir uns des eigenen Wertes bewusst sind. Fast automatisch werden wir fähig, andere zu respektieren. Indem wir uns wertschätzen, können wir in jedem denselben Wert sehen, wenn wir auch anderer Meinung sein mögen. Aber es ist eine Verbundenheit spürbar und eine Art Geduld und Verständnis. Wie schon vorher gesagt, wir brauchen nicht Lob oder Anerkennung von den Männern zu suchen, sobald wir unsere Stärke und Wesenszüge erkennen, sind wir vollwertig. Uns selbst wert zu schätzen nimmt das unseren Ehemännern, Arbeits-kollegen oder Vorgesetzten sogar eine große Last von den Schultern. Und, wer weiß, vielleicht verbessert das sogar die Beziehungen zu den Männern in unserem Umfeld. Das Ziel der Frauenföderation für FriedenDie Grundlage des Friedens ist eine wirkliche Schwesternschaft unter Frauen, vom Herzen her, über Rasse, Kultur und sozialen Status hinweg. Indem alle Unterschiede als Schwestern der selben menschlichen Familie transzentiert werden, können wir das ganze Potenzial des Frau Seins ausschöpfen. Zusammen können wir Lösungen finden und in Angriff nehmen, während Männer immer noch versuchen, einander zu sagen, was sie zu tun hätten. Wir können auf die geistige und physische Gesundheit der Frauen konzentriert hinarbeiten, wissend, dass sie, wenn sie glücklich sind, alle Kraft freisetzen können, die sie in ihren Familien, in der Nachbarschaft, der Gesellschaft und in der Welt brauchen. Es gibt noch unzählige Problembereiche zu erforschen, das Erbe der Geschichte zu studieren um für den Aufbau einer friedlichen Welt gut gerüstet zu sein. Wir wollen herausfinden, was bei der Erziehung von Jungen falsch gemacht wurde, dass sie Männer wurden, die Frauen so verachten. In der Gestaltung einer Welt des Friedens darf es keine Sklaverei mehr geben, egal, welcher Art. Die Frau als Ehepartnerin wartet darauf, aus ihrer Rolle als Dienerin oder Gehilfin des Mannes herauszukommen, gegenseitige Anerkennung und Respekt wäre die Norm. Dennoch, das letztendliche Ziel ist es, mit den Männern zu kooperieren, denn beide Geschlechter haben besondere Gaben beizutragen und nur beide zusammen werden fähig sein, den Traum der Menschheit zu erfüllen. Die Zeit ist reif zu verstehen, dass nur Mann und Frau zusammen eine vollständige Persönlichkeit sind. Philosophisch gesehen, verkörpert der Mann alle positiven Elemente und die Frau die negativen Elemente des Kosmos im Sinne von Yang und Yin. Wenn beide zusammen die Reife des Herzens erlangt haben, dann hat das Einssein, das sie verkörpern, kosmische Bedeutung. So wie in der Vereinigungsphilosophie zu lesen ist: „Die Einheit von Mann und Frau in jeder Person bedeutet, dass das Universum wahre Liebe und wahre Leidenschaft durch jeden von uns ausstrahlen kann...“
last edited: 4.March 2007 |
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Mit Herz und Hand ist die
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arbeitet als nicht-staatliche Organisation mit allgemein beratendem Status beim
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