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Thailand, meine Heimat….

Dr. Vanee Meisinger-Satrawaha

     
     

Am 27. Februar 2008

Sehr geehrte Damen und Herren!

Herzlichen Dank für die Einladung. Es ist eine große Ehre für mich hier über „Thailand, meine Heimat..“, sprechen zu dürfen.

Darf ich mich zuerst  Selbst hier vorstellen: 

Mein Name ist Dr. Vanee Meisinger- Satrawaha; Satrawaha ist mein Mädchenname. Ich bin in Thailand geboren, und habe in Bangkok maturiert und studiert. Über das Schul- und Universitätssystem werde ich Ihnen später erzählen.

 Nach meinem Chemie Uni-Abschluss war ich als Lektorin an der Kasetsart Univ. in Bangkok tätig. Dann erhielt ich ein österreichisches Stipendium um das Doktorat in Chemie an der Uni Wien zu erwerben.  Es war nicht einfach für mich, weil damals alle ausländischen Stipendiaten deutsche Prüfungen machen mussten und meine deutsche Sprache sehr schwach war. Während der Sommer Ferien besuchte ich daher Deutschkurse an der Uni-Wien.

 Ich habe den Doktor der Philosophie in Chemie (PhD in Chemie) 1973 absolviert. Damals mussten die naturwissenschaftlichen Studenten, Chemie, Physik, Mathematik, und nach der Dissertation zusätzliche Prüfungen in Philosophie ablegen.

 Nach Beendigung meines Doktorat-Studiums kehrte ich in meine Heimat zurück, um meine Tätigkeit als Professorin an der Uni in Bangkok fortzuführen. Dann kam mein Mann nach Thailand und hat mich geheiratet. 1975 erhielt ich eine Stellung als Assistentin an der damaligen Universitätsklinik für Arbeitsmedizin Wien. Vier Jahre später war ich Oberassistentin und Laborleiterin, dann wissenschaftliche Oberrätin und Lektorin bis zu meiner Pensionierung. Sie ersehen, dass ich seit über dreißig Jahren hier lebe. Ich fühle mich wie eine Österreicherin und Thailänderin und habe eigentlich zwei Heimatländer, Österreich und Thailand.

 Über meine ehrenamtlichen Tätigkeiten: 

                            1992-2004  Präsidentin der  Österreichisch-Thailändischen Gesellschaft

                             2000-2004  President of the Association of Thai Professional in Europe

     ab  2003      UN-Representative of the Pan Pacific and South East Asia Women’s Association of Thailand in Vienna

 

Beim Meeting in der UN- VIC habe ich zwei Mitglieder ihrer Gesellschaft kennen gelernt, nämlich Lilly und Irmgard, deswegen bin ich heute bei ihnen gelandet.

 

Das Thema „ Thailand, meine Heimat….“ haben Sie gewählt.  Ich werde Ihnen deshalb über folgende Punkte berichten:

            über Thailand

         über Frauen im Spannungsfeld von Tradition, Religion und Moderne.

            über meine Organisation), PPSEAWA-

Thailand

 

* Thailand ist als das Land der Ferien, das Land des Lächelns bekannt. Thailand war niemals eine Kolonie.  Aus einem Bericht von 2006 leben in Thailand ca. 63,2 Millionen Menschen, darunter auch 30 Volksgruppen. Davon sind 52-53% Frauen und mehr als die Hälfte der Bevölkerung sind jünger als 20 Jahre.

* Die Mehrheit der Bevölkerung sind Thai. Chinesen und Inder sind Minderheiten.

Bangkok ist die Hauptstadt Thailands und hat mehr als 6 Millionen Einwohner.

* In früheren Zeiten hat das Land Siam geheißen, ab 1939 wurde es Thailand genannt.

* Obwohl in Thailand unterschiedliche Völker und Kulturen aufeinander treffen, sind niemals ernsthafte Rassenkonflikte aufgetreten. Dabei spielt die Religion eine große Rolle, es liegt an der im Buddhismus geübten Toleranz und in der Fähigkeit der Thai sich den eigenen Bedürfnissen anzupassen

* Diese Eigenschaften habe fast alle Buddhisten in Thailand, egal ob Mann oder Frau, Reiche oder Arme.

* Sie leben mit ihren charmanten Manieren wie Höflichkeit, Freundlichkeit und Hilfe, welche sie befähigt sich leicht in der Gemeinschaft anzupassen.

 

Aus der Geschichte können wir erfahren, dass vor 5 Millionen Jahren in der jetzigen Region von Thailand eine nicht näher bekannt Urbevölkerung lebte.

Ab dem 3 Jhdt. befanden sich hier viele kleine freie Dörfer und Städte.

Die Thai wanderten im 11 Jh. nach aus Süd-China kommend, in das Tal des Chao Phaya ein. Es handelt sich um eine bedeutende Gruppe aus sino-tibetischen Volker.

Die Thai verdrängten die Mon und Khmer, die dort im 6-7 Jh. ein blühendes Reich errichtet hatten, nahmen dabei die Mon-Khmer Kulturtraditionen auf und entwickelten sie weiter.

 Im 13 Jh. wurde von den Thais ein Königreich errichtet, es entstand die sogenannte Sukhothai Epoche, auf die dann  die Ayudthaya-, Thonburi- und Bangkok Epoche folgte.

 

Geographie:

Der Standort:

Das Klima:

In Thailand gibt es 3 Jahreszeiten

Die Sprache:

* Thailändisch ist die nationale Sprache und die Amtsprache in Thailand. Sie ist daher auch Muttersprache vieler Thais und ist eine von 5 anerkannten Konferenzsprachen in Süd-Ost Asien.

* English und einige chinesische Dialekte sind häufige Sprachen, die im Geschäfts- und Handelsbereich Verwendung finden.

 Das erste Thai Alphabet wurde im Jahr 1283 von König Ramkhamhaeng entwickelt.

Das Alphabet der Thai-Sprache besteht aus 44 Konsonanten, 4 tonalen Zeichen und 36 Vokalen bzw. Diphthongen, die nur in Verbindung mit Konsonanten gebildet werden  können.

Lesen und Schreiben wie in Europa, von links nach rechts, und von oben nach unten.

 Religion:

 

Regierung:

  

Das Königreich Thailand:

Es entwickelte sich aus

            Sukhothai (1238-1349)

            Ayudthaya (1350-1780)

            Thonburi (1769-1782)

            Bangkok-Chakri-Dynastie (1782- jetzt)

 

Unter dem Namen Chakri Rama I. wurde die Chakri-Dynastie begründet. Der heutige König BHUMIPOL ADULYADEJ ist der neunte Vertreter der Chakri-Dynastie.

 

König Rama IV, ist im Westen vielleicht aus dem Roman und dem Film „The King and I“ bekannt. Es war die Zeit der großen Wissenschaftler und Astronomen. Er ist Vater der Naturwissenschaftler des Landes. Unter seiner Regentschaft begann Siam mit den Reformen, die es zweifellos vor dem kolonialen Schicksal bewahrt habe.

 

König Chulalonkorn, Rama V, führte die Reformen seines Vaters mit großer Energie weiter. Er schaffte die Sklaverei ab, schuf neue Verwaltungsstrukturen und baute die erste Eisenbahnlinie.

König Rama V stattete als erster Siam-König auf einer Rundreise vielen europäischen Ländern einen Besuch ab. Im Jahr 1897 besuchte er Kaiser Franz Josef im österreichischen Kurort Bad Ischl. Er schickte fast alle seine Söhne zur Ausbildung ins Ausland. Obwohl er gezwungen war, einen großen Teil Siam an die Kolonialmächte Frankreich und England abzugeben, gelang es ihm die Unabhängigkeit seiner Ländereien zu bewahren.

 

König Rama VI ist der erste im Ausland erzogene König. Er führt viele von seinem Vater initiierte Reformen fort.

Im 1913 wurde ein Gesetzt verabschiedet, dass  den Thai zum ersten Mal das Tragen von Nachnamen abverlangte. Die erste Universität, nämlich die Chulalonkorn Universität, wurde 1917 gegründet.

Im Jahr 1917 trat Siam auf Seite der Alliierten in den ersten Weltkrieg ein, und für Siam ungünstige Verträge konnten mit westlichen Ländern nachverhandelt werden.

Rama Vi war ein sehr moderner Herrscher.

 

Rama VII- Das Ende der absoluten Monarchie.

AM 24 Juni 1932 initiierte eine kleine Gruppe, vorwiegend im Ausland erzogener Offiziere, einen Staatsreich und verlangte den Übergang zur konstitutionellen Monarchie.

König Bhumipol Adulyadej, ist nach dem Tod seines Bruders am 9 Juni 1946 als König Rama IX ernannt. Er ist der längstdienende Monarch der Welt. Er ist seit seiner Krönung im Jahr 1950 zu einer der wichtigsten Persönlichkeit des Landes geworden.

Er verbringt den größten Teil des Jahres um landwirtschaftliche Entwicklungsprojekte zu betreuen. An die Bergstämme des Nordens wird Saatgut verteil, damit sie den Opiumanbau aufgeben können. Im trockenen Norden soll die Wasserversorgung verbessert werden. Er bewahrt das Land vor einem Bürgerkrieg.

  

Bildung:

 

Vor ca. 40-50 Jahren gab es in Thailand noch sehr wenige Schulen und nur 3 Universitäten. Es war so zu meiner Zeit, an die ich mich noch sehr gut erinnere. Die Volkschulen befanden sich meistens im Tempel und galten als stattlich anerkannt. Damals existierten noch keine Privatschulen. Die erste und älteste Universität in Thailand ist die Chulalongkorn Universität, danach wurde die Thamasat- und die Kasetsart-Universität  gebaut.

 

Die Chulalongorn Universität betreut mehrere Fakultäten, wie Naturwissenschaft, Medizin, Enginneering ( Hochbau, Tiefbau, Maschinenbau usw), Bildungs- und Erziehungswissenschaft, Sprachwissenschaften, Architektur, Pharmazie  und Wirtschaftswissenschaft.

Die Thamasat-Universität ist für die Rechtswissenschaft zuständig.

Die Kasetsart Universität ist für Bodenkultur.

 

Alle drei Universitäten liegen in Bangkok. Ich habe das Chemie Studium an der Chulalongkorn Universität absolviert. 

Die Absolventen beendeten ihre Studien damals nur mit dem Bakkalaureat. Zu weiteren höheren Graden wie Diplom oder Master Degree und Doktorat oder Doctor Degree musste man im Ausland weiterstudieren. Um im Ausland die Studien fortsetzen zu können, gab es zwei Möglichkeiten: entweder man bekam ein Stipendium, so wie ich, oder die Unterstützung von Eltern aus reichen Familien.

 

* Derzeit gibt es in Thailand 39432 Schulen, davon sind 95% staatlich.

* Man findet 78 staatliche Universitäten und weitere 67 private Universitäten, Colleges   und Fachhochschulen

* Die Pflichtschule ist gebührenfrei, weitere höhere Schulen und Universitäten sind gebührenpflichtig.

* Durch eine Aufnahmsprüfungen darf man an der ausgewählten Universität studieren. Damals und bis zum heutigen Tag sind diese Aufnahmsprüfungen erforderlich. Es gibt nur 2  offene Universitäten,   nämlich die Ramkhamhaeng- und  die Sukhothai Thammathirat Universität.

Die Absolventen der Universitäten in der heutigen Zeit beenden ihr Studium mit dem Bakkalaureat, dem Master oder letztendlich mit dem Doktorat.

 Die Bildung ist sehr teuer. Deshalb können nur reiche Familien ihren Kindern ein höheres Studium ermöglichen. In der heutigen Zeit kann man im Land auch den Doktor erwerben.

 

Lebenserwartung:

Die durchschnittliche Lebenserwartung für Frauen liegt bei 75 Jahren und für Männer bei 70 Jahren

Thailand, in der heutigen Zeit, ist ganz eigen, ein in sich ruhender Edelstein: in der Sprache, in der Schrift, in der Religion und in der Lebensart – trotz oberflächlicher westlicher Tünche, Thailand ist stark und unabhängig, nicht umsonst bedeutet der Name Thailand das „Land der Freien“.

Thailand spielt eine pro-aktive Rolle in bi-lateral und multi-lateralem Framework. Bilaterale Zusammenarbeit gibt es mit 195 Ländern.

Es gibt 90 Botschafter bzw. Konsul-Generale, Konsul-Büros und Büros für Wirtschaft- und Handelsrepräsentative in der ganzen Welt.

Thailand ist ein Mitglied der UN seit 1946, und hat ein Office of the Permanent Mission of Thailand to UN in New York.

Das Head Quarter of Economic and Social Commission for Asia and Pacific (ESCAP) hat ein Büro in Bangkok seit 1949.

Thailand ist ein Gründungsmitglied der ASEAN ( The Association of South East Asia Nations), welches sehr intensive und aktive Zusammenarbeit mit den Nachbarländern zur Friedenförderung und zum Wohlstand in der Region beiträgt.

 Über mehrere Millionen Besucher pro Jahr lassen hier ihre Sehnsüchte wahr werden: wie Sonnen am Palmenstrand, Meditation unter Lotusblüten, Elefantenritte zu Bergstämmen, Staunen vor Goldbuddhas, Architektur, Kunst und Kultur, Tempel, Orchideen oder Ferien auf einen Reis-Bauernhof.

Thailand hat 8 Internationale Flughäfen und 26 Inland Flughäfen.

  

Frauen im Spannungsfeld von Tradition, Religion und Moderne

Die Beziehung in den Familien in Thailand ist sehr eng. Fast alle Nationen in Asien habe sehr enge Beziehungen in der Familie. Die Kinder leben meist während des Studiums noch bei den Eltern. Die Eltern kümmern sich um die Kinder, so lang sie noch keine Beschäftigung haben. Das erwachsene Kind  hilft den Eltern, den Jüngeren, z.B bei  der Hausarbeit, beim Einkaufen und eventuell im Geschäft.

Legal darf ein Man nur eine Frau haben. Ein Ehekrach entsteht, weil der Mann oder die Frau fremdgeht, weil finanzielle Probleme in der Familie auftreten oder Missbrauch bzw. Misshandlungen geschehen. Der Ehekonflikt führt schlussendlich bis zur Scheidung. Zunächst muss entschieden werden, wer die Verantwortung für die Kinder übernimmt. Wenn kein Kompromiss zwischen den Beiden möglich ist, entscheidet das Gericht, was allerdings sehr selten ist. Meistens erfolgt die Scheidung deshalb einvernehmlich, sodass außer deren Verwandten niemand davon weiß. Sie schämen sich und wollen dies für sich behalten.

 In Thailand gibt es keine gerichtliche Alimentationspflicht. In diesem Fall sind die Frauen sehr arm daran, sie müssen sich um das Geld für die Kinder, Haushalt und das tägliche Leben kümmern.

Frauen und Männer sind nach dem Gesetz völlig gleichberechtigt. Alle Frauen haben ebenso Glaubensfreiheit, Gedanken- und Entschlussfreiheit. Sie können selbst ihre Partner,  Bildungsbereiche und Berufe wählen.

Jetzt haben wir in Thailand nicht nur Hausfrauen, Straßenverkäuferinnen, Arbeiterinnen in Industrien und Fabriken und Bäuerinnen, sondern auch Ministerinnen, Landeshaupt- frauen,  Rektorinnen, Politikerinnen, Beamtinnen und sogar Nonnen.

Die Frauen erhalten das gleiche Einkommen wie die Männer in den gleichen Berufssparten.

Trotz ihrer Berufstätigkeit kümmern sich die Frauen im Alltag zusätzlich um alles im Haushalt wie Kinderbetreuung, Putzen, Kochen, Waschen etc.

Bei reichen oder gehobenen Familien wird die Hausarbeit vom Hauspersonal erledigt

Im Haus spielen die Frauen die erste Rolle, die Chefin der Familie, weil sie nicht nur die moralische Verpflichtung im Haus innehat, sondern sich auch um die ganze Familie sorgt.

Das Wort „Fair Share“ wie es in Wien und in vielen Ländern diskutiert wird, gibt es in Thailand schon lange. Der Mann hilft der Frau bei der Hausarbeit freiwillig aus Liebe und aus moralischer Verantwortung.

Im Bericht von  GENDER AND DEVELOPMENT RESEARCH INSTITUTE IN THAILAND wurde über Gesundheit, Bildung und Entwicklung, Management und Politik, Wirtschaft und Familie von Mann und Frau berichtet.

 

 Gesundheit:

Obwohl die Frauen wenig freie Zeit für sich haben und mehr belastet sind  als die Männer, haben sie eine Lebenserwartung, die   um 5 Jahre länger ist, wie ich schon erwähnt habe. Durchschnittlich  75 Jahre bei Frauen und 70 Jahre bei Männern.

HIV-Ansteckungen treten meist im Alter von 10-19 Jahren auf und zwar mehr bei Frauen als bei Männern (2005).

 

Bildung & Entwicklung:

Analphabeten in der Bevölkerung sind ca. 7%. Davon sind 56% Frauen.

In der Grundausbildung ist das Verhältnis zwischen Buben und Mädchen ausgeglichen.

In der Hochschule, Universität und Fachschule zeigt sich ein Verhältnis Frauen zu Männern von 55:45.

 

Management & Politik:

Seit 1932 haben die Frauen das Recht zu wählen.

Im Jahr 2000 wurden bei den Parlamentswahlen 100.000 Stimmen mehr von Frauen abgegeben. Im Jahr 2005 waren 9,1% der Abgeordneten Frauen.

Wie viele Frauen jetzt im Parlament sitzen kann ich Ihnen leider nicht sagen, weil es seit Anfang Februar eine neue Regierung gibt.

Bis jetzt sind nur 2 Frauen als Ministerinnen bestellt worden.

In der Landesregierung sitzen nur wenige Frauen. Das heißt, dass das Verhältnis von Männern und Frauen im Bereich Management & Politik sehr ungleich ist

 

Wirtschaft & Arbeitslohn:

Von 34 Millionen Arbeitskräften in Thailand sind 44.1% Frauen

Im Tourismus und in der Exportbranche sind es 70-80% Frauen. Diese beiden Gruppen sind die wichtigsten in der Wirtschaft von Thailand.

Nicht zu vergessen ist der Zweig der Heimarbeit. Darin sind 80% Frauen beschäftigt. Diese Arbeitsgruppe hat keine soziale Absicherung. Das heißt sie zahlen zwar keine Steuern, aber bekommen kein Krankengeld, kein Arbeitslosengeld und haben auch keinen Urlaubsanspruch.

Die Arbeitslöhne bei den industriellen Arbeitern und Arbeiterinnen sind bei Frauen niedriger als bei Männern. Eine Ausnahme bildet die Service Branche.

 

 Thailändische Frauen in der Fremde, speziell in Österreich

 Sehr geehrte Damen und Herren, ich hoffe, dass sie einen allgemeinen Überblick über das Leben und die Rolle der Frauen in Thailand bekommen haben.  Für Thaifrauen in der Fremde treten durch Tradition, Religion und das moderne Leben keine Spannungen oder Konflikte auf. Denn die Hauptrolle spielen für sie zwischenmenschliche Kommunikation und Anpassung. Die Erlernung der fremden Sprache ist dabei  eminent wichtig. Wir sind Gott sei Dank nicht gewalttätig, wir sind praktizierende Buddhisten und haben die manierliche Anpassung im Blut.

 

Einige Hauptprobleme für Thaifrauen in der Fremde kann ich wie folgt zusammenfassen:

 1).   Kommunikationsschwierigkeiten bedingt meist durch die fremde Sprache.

2)    Schwierige Erlangung der Arbeitserlaubnis und daher tritt teilweise Arbeitslosigkeit  auf. Es bilden sich Abhängigkeiten von z.B Geld, Freiheit etc.

3).   Einsamkeit und Heimweh

4).   Verlorenes Selbstvertrauen

5).   Gesundheitsprobleme

  

THE PAN PACIFIC AND SOUTH EAST ASIA WOMEN’S ASSOCIATION OF THAILAND

(PPSEAWA – T)

The Pan Pacific and South East Asia Women’s Association of Thailand wurde am 20. October 1959 von Prinzessin WAN WAITHAYAKORN gegründet.  Ihr Ehemann, Prinz WAN war eine sehr bekannte Persönlichkeit in damaliger Zeit. Er  war ein Präsident der United Nations Assembly (Versammlung) in New York.

 Die Anliegen der Organisation  decken sich mit den Hauptzielen der Internationalen PPSEAWA, das bessere Verstehen und der Friedensgedanke unter den Frauen von Asien und dem pazifischen Raum.

Ihre Majestät Königin Sirikit von Thailand hat großzügig den Ehrenschutz der PPSEAWA–T schon ein Jahr nach deren Gründung übernommen.

Die PPSEAWA - T hat zum jetzigen Zeitpunkt an die tausend Mitglieder. Damen des diplomatischen Korps aus dem asiatisch-pazifischen Raumes sind als beratende Mitglieder eingeladen.

 Die Hauptprojekte und Aktivitäten von PPSEAWA - T der letzten fünfundvierzig Jahre liegen auf derselben Linie mit den Hauptstrategien und Aktivitäten der United Nations um die Rolle und Lebensbedingungen der Frauen zu fördern.

In den Jahren 2005 bis 2007 hat der  Vorstand der PPSEAWA –T sieben Projektgruppen aufgestellt und zwar:

Rural Development

Child Development

United Nations Affairs

International Relations

Programmes

Public Relations

Fund Raising 

 Als ein Weiterverfolgen der Peking-Plattform (Beijing Platform) hat die PPSEAWA-T verschiedene Podiumsdiskussionen bezüglich der Frauenrechte, Gleichstellung der Geschlechter und der Förderung der Frauen initiiert und durchgeführt.

 Zur Pflege und zur besseren Verknüpfung von internationalen Beziehungen haben wir unsere Freunde aus anderen Ländern während deren Aufenthalt in Thailand zur Zusammenarbeit gebeten.

Darüber hinaus nehmen wir aktiv an internationalen Konferenzen teil.

In Zukunft will die PPSEAWA-T eng mit anderen internationalen PPSEAWA kooperieren, um die Ziele der Entwicklung und der vollen Einbeziehung der Frauen zu ermöglichen.

 Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit und für Ihr Kommen.

  

  

Activities for the Year 2005 – 2006

PPSEAWA Thailand

PPSEAWA Thailand President led Committee members in attending the Heart Foundation’s Exhibition at Central Department Store, Rama 3 Road (13 Sept. 2005)

 A Seminar on Women’s Rights and Right for All was hosted by the Ministry of Justice

At the Miracle Grand Hotel (13 Sept. 2005)

 PPSEAWA Thailand together with the Alumni Associations of several of Bangkok’s leading schools organized a talk on “ 3 Southern Provinces: The Truth and Facts We Should Know ”  (2 October 2005)

 A Seminar was held by PPSEAW Thailand “ The Glass Ceiling” : Too Touch to Crack ”, a Forum for Promoting Gender Equality held at the Emerald Hotel (6 October 2005)

 A Seminar was held to discuss “ Justice for Abused Women ” (7 October 2005)

  Participation in the 10th AWID International Forum on Women’s Right and Development “ How does change happen? ” which was attended by 2,400 participants from 210 countries at the Shangri-La Hotel (27-30 October 2005)

 The Welcome Ceremony for those involved in the function, “30 years of Thai-China Women’s Friendship” taken at Don Muang International Airport (6-22 and 30 November 2005)

 PPSEAWA Thailand President led several committee members in attending a gala dinner to celebrate “30 years of Thai-China Women’s Friendship” (24 Nov. 2005)

 PPSEAWA Thailand President, Mrs. Supatana Atorn-Phtai, together with other Committee members, hosted a welcome luncheon for Dr. Vanee Meisinger-Satrawaha (The UN-Representative in Vienna, Austria) and her husband at the Ruen Ros Restautant in Bangkok (25 January 2006)

 The foreign Relations Chairperson, Mrs Chavali Pamela Osathanugrah, together with PPSEAWA Thailand and other committee members, hosted a Get-together for the wives of the foreign ambassadors based in Thailand in their capacity as the Association’s Advisers, at the Residence of Thanphuying Sumalee Chartikavanij. On this occasion, Mrs Navaraj Dharmsaroja, Mrs. Rajjanipongse Teutch, Mrs. Napaporn Suramanee demonstrated their skills in folding the lotus into dolls (31 Jan. 2006)

 The PPSEAWA Thailand UN-Representative in New York City, USA, Mrs. Mandhara Payackaphan, participated at the Forty-Fouth Session of the “Commission for Social Development” at the UN-Headquarter, NY. (8-17 Feb. 2006)

 Mrs. Mandhara Payackaphan also represented PPSEAWA Thailand at the Fiftieth Session of the “Commission on the Status of Women (CSW 50) at UN-Headquarter, NY.

(27 Feb. – 10 March 2006)

Assoc. Prof. Dr. Chaiskran Hirunpruk the UN-Officer and Miss Thiamthip Kittibut, took part in ESCAP’s “Sixty Second Session” in Jakarta, Indonesia (6-12 April 2006)

 The wife of South Korean Ambassador to Thailand, Mrs. Yoon Kwang-Yeon, extended an invitation to the PPSEAWA Thailand for an informal exercise session in addition to a piano concert by the hostess as well as a violin and piano performance by a nine-year-old Korean girl and her mother. A sumptuous Korean lunch was also served. This function was well attended by the around 30 guests (10 March 2006 )

 The PPSEAWA Thailand Committee led by President Supatana Athorn-Phtai, in conjunction with the National Council of Women, took part at a charity Bazaar at the 2006 Red Cross Fair (31 March 2006)

 Mrs. Supatana Athorn – Phtai, President of PPSEAWA Thailand together with committee members, visited those who suffered from the flooding at Banpahan in Ayudthaya province. PPSEAWA Thailand donated dried foods and drinking water to 500 families, as well as a computer and E-learning machine to Wat Han Sang School in Ayudthaya

(9 Nov. 2006)

 In celebration of the Fighting Violence against Children and Women Day, PPSEAWA Thailand in conjunction with the Thai Public Health Care Center and Jakaward Police Station, held a seminar on “The Potential Development in Public Health Care for Volunteers” which was attended by about 60 volunteers (15-16 Nov. 2006)

The Executive Board of PPSEAWA Thailand invited Mrs. Sara Ravesi Johnston, Vice President of PPSEAWA International and her husband for a welcome party on their to Thailand (6 Dec. 2006).

Mit Herz und Hand ist die Online Zeitschrift der 
Österreichischen Frauenföderation für Weltfrieden

Redaktion: Renate Amesbauer, Marion Ettl, Elvira Ebinger, Therese Heitzinger, Eleonore (Elli) Müllner
Freie Mitarbeit: Mag. Maria Pammer, Ingrid Hauseder, Susanne Trucka-Benes, Lilly Gundacker

Die Österr. Frauenföderation für Weltfrieden ist ein Teil der Internationalen WFWP;  
NGO in general consultative status with the Economic and Social Council of the UN

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