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Projekt: Brunnenbau in
West- Kenia
Frau Akwabi aus Kenia
hat uns vor mehr als einem Jahr kennen gelernt; sie lebt mit ihrer
Familie in Wien da ihr Mann an der UN im Sicherheitsdienst arbeitet.
Durch sie sind wir einmal mehr auf die schwierige Wassersituation
zahlreicher Dörfer in Afrika aufmerksam geworden: Trotz internationaler
Entwicklungshilfe landet in manchen Dörfern nur sehr wenig (bis gar
nichts) dieser Gelder. Das Heimatdorf Hirumbi von Frau Akwabi liegt in
West- Kenia, in Kagamega (Bezirk oder Bundesland). Die Wasserversorgung
erfolgt durch eine Quelle, die ca. 2 km vom Dorf entfernt zu Fuß zu
erreichen ist. In der Hauptsache sind es Frauen und Kinder die mehrmals
täglich diesen Weg auf sich nehmen um Wasser zu holen. Das Dorf hat eine
Schule, die inzwischen auch zu klein geworden, und teilweise baufällig
ist. Viele Klassenstunden werden im Freien abgehalten, wenn keine
Regenzeit ist. Am Beginn des Schultages müssen die Kinder Wasser für die
Schule holen, für die Küche, und die Toiletten. Am Ende des Schultages
gehen sie noch einmal. Die Toiletten sind so wie wir sie aus früheren
Zeiten vor allem am Land kennen, sehr einfach!. Auch gibt es keine
Trennung für Buben und Mädchen. Dies hält allem die Mädchen an ihren
schwierigen Tagen davon ab in die Schule zu gehen, so versäumen sie
jedes Monat einen Teil des Unterrichtes, und mit der Zeit verlieren sie
ganz den Anschluss.
So unser Anliegen ist
es dort zu helfen, dass dort ein Brunnen gebohrt werden kann. Er muss 60
– 80m tief sein, um auch in der Trockenzeit sicher Wasser hinaufpumpen
zu können. Recherchen bei verschiedenen Firmen haben ergeben, dass die
Kosten ca. €10.000 betragen – von der geologischen Untersuchung bis hin
zur Bohrung und Ausstattung mit einer Pumpe.
Wir bemühen uns um
Kontakte zu Vereinen und Hilfsorganisationen mit denen wir auch
finanziell zusammenarbeiten können; durch eine Veranstaltung konnten wir
€500.- bekommen, durch private Spenden bisher weitere €250.- Um beginnen
zu können müssten wir wenigstens den halben Betrag haben: €5.000. Die
beste Zeit für die Bohrung ist die Trockenzeit Juli, August, da das
Grundwasser dann am tiefsten ist, und man sicher ist tief genug zu
bohren. Unser Wunsch wäre es noch heuer möglich zu machen???
So ist uns jede
Spende sehr willkommen!
Frau Akwabi ist auch
bereit zu einem Bericht mit Bildern im Zuge einer Veranstaltung zu
kommen. |