Reisebericht über Süd- u. Nordkorea
Am Sonntag den 17. Februar 2008 gab Maria Pammer
bei Familie Zinkl in Hartkirchen OÖ. ihren Reisebericht
(Süd- u. Nordkorea im Rahmen der International Women Leaders Convention vom
28.Okt.-1.Nov.2007).
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Während ihres Vortrages wurde einigen von uns bewußt, welch eine historische
Reise dies war. |
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Lan Young Moon, Präsidentin der Internationalen
Frauenföderation für Welt- frieden hatte durch langjährige Fundamentlegung
es geschafft mit über 800 Frauen von der ganzen Welt nord- koreanischen
Boden zu betreten. |
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Danke auch für den Mut der Frauen die an dieser Reise
teilgenommen haben.
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Alle Gäste, ohne Ausnahme, waren bewegt von dem was Maria über dieses für
den Rest der Welt verschlossene Land Nordkorea berichtete. Es würde zu lange
dauern um jetzt diesen Vortrag wiederzugeben. Aber stellen wir uns einmal
vor wir alle hätten diese Reise gemacht. Wir möchten mit Bussen von Südkorea
nach Nordkorea fahren. |
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Mit westlichen Augen gesehen überhaupt kein Problem.
Wir waren noch nie in Nordkorea, daher würde so mancher von uns schon vorher
ein Buch über dieses Land gelesen haben, damit er von den Sehenswürdigkeiten
dieses Landes schon vieles weiß, einen Fotoapparat mit dabei haben und die
Erwartung mitbringen so viel wie möglich an Sehenswürdigkeiten zu sehen.
Natürlich möchten wir auch die Menschen dort kennen- lernen, Kontakte
knüpfen....Aber was passiert stattdessen: An der Grenze zu Nordkorea müssen
wir unsere Busse verlassen und in nordkoreanische Busse einsteigen. Jeder
von uns bekommt ein Schild mit einer Nummer umgehängt, wir dürfen uns nur so bewe- gen wie uns angeschafft wird, nicht fotographieren, auch nicht mit den
Menschen des betroffenen Landes sprechen.....
Natürlich wären wir uns einig: Eine ungewöhnliche Reise ! Eine Realität, die
unsere Sinne, unser Herz nicht begreifen könnte. |
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Abschließend sangen wir noch die Lieder "Sarang Hae" ein koreanisches
Liebeslied und "Reicht euch die Hände Freunde der Welt zusammen wollen wir
gehen...." Beim letzten Lied stellten wir uns vor, dass Nordkorea sich in
der Mitte unseres Kreises befindet. Es war sehr bewegend und ohne es auszu-
sprechen gaben sich alle die Hände. |
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Diese Veranstaltung war von einem intensiven Miteinander getragen.
Wir waren 15 Teilnehmer. Eine Frau, die mit dabei war sagte:
"Wir müssen an dieser Thematik dranbleiben", ein anderer Gast sagte auch: "Ich
weiß nicht warum, aber ich fühle mich hier wie zu Hause".
Auch wenn dieses Land Nordkorea weit weg von uns ist, alles ist mit-
einander verbunden. Gelingt es jedem von uns nur einen liebevollen Gedanken,
Gebet dorthin zu schicken, bin ich davon überzeugt, dass sich dieses
verschlossene Land durch die Liebe der Außenwelt schneller öffnen wird.
Gabriele Zinkl